dummy 23. September 2017
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Grußworte der Vorstandschaft

  • Markus Mädler (1. Vorstand)
  • Bild Markus Maedler

    Liebe Freundinnen und Freunde unseres Theaters,

    "Ich muss die klötze und stemme ausrotten, dornen und hecken weghawen, die pfützen ausfüllen und bin der grobe waldrechter,der die ban brechen und zurichten muss".
    Sie haben sicher schon erraten, dass hier gerade Martin Luther zu Wort kam. Ein Mann der bis heute polarisiert und doch nur seine Kirche reformieren wollte. Beschäftigt man sich mit ihm, so entdeckt man Erstaunliches. Dieses Erstaunen möchte die Theatergesellschaft Bad Endorf gerne mit Ihnen teilen.
    Wir laden Sie ein im Reformationsjahr 2017 in unser Theater zu kommen ,um einen Martin Luther zu erleben, der zum "Anfassen" sein sollte.
    Wie immer an dieser Stelle fordere ich Sie auf auch als Mitwirkende(r)zu uns zu kommen. Erleben sie Theater von allen Perspektiven und helfen Sie unser 227 jähriges Theaterprojekt in die Zukunft zu begleiten.

    Markus Mädler
    1. Vorstand

  • Annemarie Ramoser (2. Vorstand und Spieleiterin lustiges Theater)
  • Grüss Gott und herzlichen Dank, dass Sie unsere Internetseite aufgeschlagen haben.

    Wie Sie sehen, geht auch die "moderne" Zeit nicht spurlos an einem so alten, traditionsreichen Verein wie der Bad Endorfer Theatergesellschaft vorbei und auch wir sind in der neuen Medienwelt vertreten.
    Ich hoffe, dass dadurch viele neugierig auf unser Spiel werden und sich eine Aufführung im Endorfer Theaterhaus ansehen.
    Unsere Spielerschar setzt sich aus verschiedensten Berufszweigen zusammen: Landwirte, Handwerker, Hausfrauen, Verkäuferinnen, Beamte, Angestellte, Banker, Selbstständige, usw. .
    Froh und glücklich sind wir darüber, dass fast alle Altersgruppen gut vertreten sind. (Trotzdem sind wir immer auf der Suche nach weiteren Mitspielern von jung bis alt, Männlein und Weiblein!)
    Mich selbst freut natürlich besonders, dass außer meiner Tochter Sabine jetzt auch schon meine Enkeltöchter Katharina und Magdalena Endorfer Theaterluft schnuppern.
    Gestatten Sie mir noch ein paar weitere persönliche Anmerkungen: Seit 1956, damals wurde "Elisabeth von Thüringen" gespielt, bin ich dem Endorfer Volkstheater mit grosser Begeisterung als aktive Spielerin verbunden.
    1985 übernahm ich von meinem Mann die Spielleitung der "Lustigen Stücke". Diese werden nach Abschluss der religiösen Aufführungen im Juli und August zirka 5 mal im Theaterhaus gespielt.
    Vor den Kulissen verkörpere ich bis jetzt neben den "guten Frauen" im religiösen Spiel öfters auch die "bösen Weiber"... wohingegen in den lustigen Stücken meine Zeit als "jugendliche Liebhaberin" schon lange vorbei ist (schade!) und ich ich immer öfter als "komische Alte" eingesetzt werde.
    1998 wurde ich zum 2. Vorstand gewählt. So viel von mir selbst.
    Also dann bis bald in unserem Bad Endorfer Theaterhaus

  • Josef Kößlinger (Spielleiter religiöses Theater seit 2011)
  • Foto Josef Koesslinger

    Hildegard von Bingen, Franz von Assisi, Irmengard vom Chiemsee, aber auch Moses, der verlorene Sohn und viele mehr sind große Gestalten, welche uns beschäftigen, beeindrucken, ja faszinieren!

    Die Theatergesellschaft bringt diese beeindruckenden, großartigen Menschen auf die Bühne und vergisst dabei nicht, dass allesamt doch nur Menschen waren mit Stärken und Schwächen, so wie sie jeder von uns hat. Den Anspruch an uns selber, eine solcher Lebensgeschichten gefühlsbetont - aber nicht theatralisch, wahrheitsgetreu – und doch unterhaltsam, auf einer alten, sehr schönen barocken Bühne - aber doch so echt wie möglich zum „Leben“ zu erwecken ist keine leichte Aufgabe und gelingt nur, wenn alle Mitwirkenden – ob Autor an der Feder, Spieler auf der Bühne, Regisseur vor dem Skript, Techniker im Hintergrund, Verkäufer an der Kasse, Billeteure an den Eingängen, Näherinnen, Schminkdamen, Bühnenarbeiter und viele, viele mehr gemeinsam an einer Sache arbeiten und - ganz wichtig - zusammenhalten!

    Ich dürfte 2010 nach langjähriger Arbeit meines Vorgängers Herbert Ramoser das Amt des Spielleiters übernehmen und freue mich mit so interessanten und vielseitigen Theaterstücken, unterstützt von einer bunten Mischung leidenschaftlicher Theaterspieler diese Aufgabe traditionsbewusst, aber auch mit der nötigen Portion Offenheit gegenüber Neuem fortsetzen zu können.

    Der Erfolg hängt aber nicht nur am Arrangement, an der Überzeugung und der Freude aller Mitwirkenden in unserem Verein ab, sondern auch - lieber Besucher - an Ihnen! Denn keine der Figuren, keine der Geschichten, keiner der Heiligen und Seligen würde auf unserer Bühne zu „Leben“ erwachen, wenn nicht Sie uns besuchen.

    In diesem Sinne freue ich mich Sie bei uns begrüßen zu dürfen wünsche ich Ihnen schöne Stunden bei „Martin Luther“.

  • Paula Aiblinger (Autor des Stückes Teresa von Avila)
  • Foto Paula Aiblinger

    Vor 500 Jahren kam Teresa von Ávila zur Welt. Anlass genug, um ihr Leben und Wirken in diesem Jubiläumsjahr auf die Bühne der Theatergesellschaft Bad Endorf zu bringen. Da es aber in unserem nun doch schon sehr umfangreichen Archiv noch kein Stück über die spanische Mystikerin und Ordensgründerin gab, wurde an mich der Wunsch herangetragen, es doch zu versuchen, diese bedeutende Persönlichkeit zum Inhalt eines religiösen Theaterstückes zu nehmen.

    Ich ließ mich überreden und machte mich also daran, mich dieser spätmittelalterlichen Ordensfrau anzunähern. Schnell bemerkte ich, dass dies kein leichtes Unterfangen war. Ich hatte es mit einer Frau zu tun, die viele Facetten aufzuweisen hat. Da half nur eines: Lesen, lesen, lesen. An Büchern hatte ich Gott sei Dank keinen Mangel. Die wurden mir gerne aus der Bibliothek des Karmelitenklosters St. Theresia in München zur Verfügung gestellt. Darunter auch die zeitgemäße Übertragung der Schriften Teresas durch Pater Ulrich Dobhan, Provinzial der Unbeschuhten Karmeliten in Deutschland und Sr. Elisabeth Peeters OCD („Das Buch meines Lebens“ und „Das Buch der Gründungen“), die mir sehr dabei geholfen haben, mich mit Teresa de Jesús – wie sie sich selbst nannte – auseinanderzusetzen.

    Und sie überraschte mich immer wieder, diese Nonne des 16. Jahrhunderts. Als Siebenjährige las sie Heiligenlegenden und abenteuerliche Ritterromane und überredete ihren Lieblingsbruder Rodrigo, mit ihr auszureißen, um in das Land der Mauren zu gelangen und als Märtyrerin zu sterben. 13 Jahre danach verließ sie gegen den Willen des Vaters wieder heimlich das Elternhaus, um in das Kloster der Menschwerdung einzutreten. Über viele Jahre blieb Teresa dort aber eine Suchende. Denn die Freude an der Nähe Gottes wechselte mit der Sehnsucht nach der Welt draußen. Bis Teresa die Entdeckung machte: Gott wohnt im Menschen. Daraufhin entledigte sich Doña Teresa am 24. August 1562 ihrer Schuhe, kleidete sich und vier Mitschwestern in raue Wollgewänder und zog in das neu gegründete Kloster „San José“. Kontemplation und Aktion wechselten sich in den folgenden Jahren ab. Am Ende ihres Lebens hatte Teresa den Karmel reformiert, siebzehn neue Klöster gegründet und zahlreiche Werke geschrieben.

    Wie aber das alles auf einer Theaterbühne umsetzen? Allein die Schwierigkeiten und auch wieder humorvollen Erlebnisse der siebzehn Klostergründungen würden Stoff für mindestens zwei Theateraufführungen hergeben.

    Ich habe Stationen aus dem Leben von Teresa von Ávila aufgegriffen, die auf unserer Theaterbühne mit ca. 50 Spielern umzusetzen sind und hoffe sie mit meinem Stück neugierig auf diese große Heilige und Kirchenlehrerin zu machen. Es wäre mir eine Freude, wenn sie sich darüber hinaus auch noch näher mit ihr und ihren Glaubenswahrheiten beschäftigen würden, denn Teresa von Ávila legt uns ans Herz:

    „Inneres Beten ist nichts anderes, als ein Verweilen bei einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammen sind, einfach um bei ihm zu sein, weil wir wissen, dass er uns liebt. Wenn Ihr noch nicht mit dem inneren Beten begonnen habt, dann bitte ich Euch um der Liebe des Herrn willen, Euch ein so großes Gut doch nicht entgehen zu lassen. Hier gibt es nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen.“

    Grußworte zum Stück "Apostel Paulus" im Jahr 2009

    • Erzbischof Dr. Reinhard Marx
    • Bild Erzbischof Dr. Reinhard Marx

      Sehr geehrte Gäste, liebe Theaterbesucher,

      zu den guten Einrichtungen, von denen ich als neuer Erzbischof von München und Freising in diesem ersten Jahr gehört habe, gehört die Existenz der Theatergesellschaft Bad Endorf, die seit dem Jahr 1790 hauptsächlich Theaterstücke mit religiösen Hintergrund anbietet. Das religiöse Volkstheater hatte in der Zeit des Barock bis hinein in unsere heutige Zeit einen eigenen und unverwechselbaren Verkündigungsauftrag. Nur mehr wenige Theatergemeinschaften aus dieser Zeit haben überlebt.

      Bad Endorf gehört wohl zu den Orten, wo diese Kultur der Darstellung religiöser Themen und Heiligenleben die Zeit überdauert hat. Es ist für mich eine schöne Gewissheit, dass auch heute noch Menschen viel Zeit und Phantasie aufwenden, um im heiligen Spiel Heiliges und Menschliches darzustellen. Dies zeugt von einer großen bayerischen Kultur, in der es noch heute möglich ist, dass solche Stücke vor Ort geschrieben, entworfen und dargestellt werden von Frauen und Männern aus dem eigenen Dorf mit Themen, die sich der allgemeinen Unterhaltungswelt entziehen.

      Ich beglückwünsche die Spielleiter und Spieler des Volkstheaters Bad Endorf in besonderer Weise über die Entscheidung, das Leben des Apostels Paulus darzustellen. Damit reagieren die Verantwortlichen auf das Paulusjahr, das Papst Benedikt XVI. der Christenheit ans Herz gelegt hat. Ihr Volkstheater, das vorwiegend von katholischen Themen geprägt ist, hat zum Jubiläumsjahr des Apostels Paulus auch die evangelischen Christen in besonderer Weise eingeladen. Ich begrüße diese Initiative sehr und freue mich, dass auch die Evangelisch-Lutherische Landeskirche die Theateraufführung „Apostel Paulus“ mit unterstützt. Gerade der Apostel Paulus verbindet durch sein großartiges Leben und seine reiche Botschaft die Christen aller Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften. Wenn dieses Schauspiel, das vorbereitet wurde, keinen „fertigen“ Apostel darstellt, sondern vielmehr den Mann, der als jüdischer Rabbi den Messias sucht und nach der Verfolgung der jungen Christenheit zur Bekehrung findet, lässt dies auch den modernen Menschen neugierig sein.

      Ich wünsche der Theatergesellschaft Bad Endorf e.V. ein gutes Gelingen der Darstellung des Heiligen Apostel Paulus und den Zuschauern und den Spielern geistlichen Gewinn und Freude.

    • Landesbischof Dr. Johannes Friedrich
    • Bild Landesbischof Dr. Johannes Friedrich

      Petrus und Paulus ragen unter den Aposteln hervor. Beide mussten erst eine ganz persönliche Irrtumsgeschichte durchlaufen, bevor sie zu Aposteln Jesu Christi wurden. Petrus verleugnete in einer entscheidenden Stunde seinen Herrn. Paulus bekämpfte die Christen gar agitatorisch, bevor er durch ein Bekehrungserlebnis bei Damaskus zum Christen wurde.

      Aber nicht die Schuld, die einer auf sich geladen hat, zählt am Ende bei Gott, sondern der Glaube an den gekreuzigten und auferstanden Christus. Diese Glaubenserfahrung wurde bei Petrus wie bei Paulus zur Lebenswende. Beide stellten ihr Leben ganz unter ihren apostolischen Auftrag. Über das hinaus, was in der Apostelgeschichte des Lukas steht, wissen wir von Paulus ungleich mehr als von Petrus, weil er schriftliche Dokumente hinterlassen hat: Briefe, die wir im Neuen Testament nachlesen können.

      Das Evangelium von Jesus Christus, von dem Paulus in seinem Bekehrungserlebnis überzeugt wurde, ist bei Paulus ungewöhnlich produktiv geworden. Er wurde zum Völkermissionar, gründete Gemeinden über das Heilige Land hinaus in Kleinasien und Europa. Auch in einem anderen Punkt überschritt er Grenzen: Er machte aus Heiden Christinnen und Christen, missionierte nicht nur unter den Juden: Christus ist der Heiland der ganzen Welt, nicht nur der Messias des alttestamentlichen Bundesvolks. So strittig dies zunächst war (Petrus vertrat die Gegenposition), die Überzeugung des Paulus setzte sich durch. So konnten auch unsere Vorfahren Christen werden.

      Für das christliche Zeugnis des Paulus ist kennzeichnend, dass er seine Gedanken stets vom Zentralen des Glaubens aus entwickelt: So halten wir nun dafür, dass der Mensch Gott recht ist nicht aufgrund seiner Taten und Verdienste, sondern allein durch den Glauben (Römer 3, 15).

      Zweifellos hat diese Prägnanz bewirkt, dass die Briefe des Paulus in den christlichen Gemeinden von Anfang an wieder und wieder im Gottesdienst der Gemeinden gelesen wurden. Schließlich gelangten sie in den Kanon des Neuen Testaments und sind so für uns Christen heilige Schriften. Die Konzentration auf das Wesentliche bei Paulus hat 1500 Jahre später Martin Luther begeistert. Deshalb macht sich die evangelische Kirche bis heute gerade an Paulus fest.

      Paulus hatte ein bewegtes Leben. Zunächst seine Agitation gegen die Christen. Dann das Bekehrungserlebnis. Er bereiste als Apostel die Gemeinden, um sie beim Zentrum des Wortes Gottes zu halten. Dabei trat er stets als Person hinter seinem Auftrag zurück. Aber er konnte auch leidenschaftlich werden, wenn das Evangelium selbst infrage gestellt wurde. Auch das hat die Reformation von Paulus gelernt: Die Autorität in der Kirche gebührt dem Evangelium, nicht einer hierarchischen Kirchenleitung. Ein Bischof hat in der evangelischen Kirche kein Durchgriffsrecht; er muss immer wieder mit der Kraft des Evangeliums zu überzeugen versuchen.

      So hat gerade die evangelische Kirche von Paulus wichtige Impulse empfangen. Indessen haben im ökumenischen Zeitalter die Katholiken Paulus und die Evangelischen Petrus entdeckt. Wenn Papst Benedikt für seine Kirche ein Paulusjahr ausgerufen hat, dann wünscht er sich so ein vertieftes Lernen von Paulus. Da lernen wir Evangelischen gern mit. Auch uns tut die Beschäftigung mit Paulus immer wieder gut. Christ sein ist immer ein Lernen.

      Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern des Endorfer Volkstheaters, dass die Aufführungen zu einer vertieften Begegnung mit dem Weg und der Botschaft des Paulus werden. Vielleicht finden so ja auch manche Christusleugner und Zweifelnde zum Zentrum des Glaubens, wie ihn Paulus verkündigte: dass vor Gott nicht zählt, was wir leisten oder versäumen, sondern allein der Glaube.

    Grußworte der ehemaligen Vorstandschaft

    • Herbert Ramoser (Spielleiter religiöses Theater von 1975 bis 2002 und von 2006 bis 2010)
    • Als Spielleiter des Volkstheaters Bad Endorf möchte ich Sie recht herzlich begrüßen.
      Gestatten Sie mir bitte, daß ich mein Wirken in der Theatergesellschaft Bad Endorf, die ja eine Tradition von 210 Jahren nachweisen kann, ein wenig schildere.

      Im Alter von 6 Jahren begann meine "Karriere" auf der Bühne. Mein Vater, Matthias Ramoser war mein großes Vorbild. Als Kind beobachtete ich immer, wenn er dabei seine Rollen lernte und dann gekonnt auf der Bühne spielte.
      Nach vielen kleineren Rollen durfte ich mit 17 Jahren meine 1.Hauptrolle (Klemens-Maria Hofbauer) spielen. Es folgten in den weiteren Jahren noch mehrere heilige oder biblische Figuren, z.B. Franziskus, Augustinus, Adolf Kolping, Saulus, deren Leben ich auf der Bühne verkörperte. Ein besonderer Höhepunkt war für mich 1979 die Verkörperung des "ägyptischen Josef", weil mein Sohn Matthias damals den "kleinen Josef" darstellte.
      Nach dem Tod meines Vorgängers Josef Maier und einer Übergangszeit von 2 Jahren übernahm ich 1975 die Spielleitung des Theaters, die ich bis zum Jahre 2002 innehatte.
      Aus der Vorliebe zur Malerei und meinen Beruf, male ich seit 15 Jahren die Bühnenbilder.
      Zum Schluß möchte ich allen, die mich durch Höhen und Tiefen bei meinem "Hobby" Theater begleitet haben und dies hoffentlich weiter tun, herzlich danken. Ein besonderen Dank gilt unseren Zuschauern. Ich wünsche Ihnen allen Freude und Erbauung an unserem Spiel.
      Da mein Nachfolger, Markus Krug, leider aus beruflichen Gründen das Amt des Spielleiters wieder aufgeben mußte, habe ich diese Aufgabe seit 2006 wieder übernommen.

    • Markus Krug (Spielleiter religiöses Theater von 2003 bis 2005)
    • "Aus der Liebe zur Sache entsteht das Talent,
      aus der Übung das Können,
      aus der Praxis die Meisterschaft."

      Die Liebe zum Theaterspiel ist es, die mich 1985 zum Endorfer Heiligen-Spiel geführt hat und seitdem nicht mehr los läßt:

      Über 50 Mitwirkende in historischen Gewändern, umrahmt von einem romantischen Bühnenbild, "leben" eine wahre Geschichte, die Lebensgeschichte eines Heiligen.
      Diese Vorbilder kennen wir alle namentlich:
      Franz v. Assisi, Elisabeth v. Thüringen, Bruder Konrad, Hildegard von Bingen, Pater Rupert Mayer und viele mehr.
      Aber wer kennt ihre Geschichte?
      Höhen und Tiefen, Liebe und Leid, Verzweiflung und Hoffnung, Ängste, Sehnsüchte...- all die tiefen menschlichen Gefühle einer großen Person selbst zu sehen und mitzufühlen, ist für jeden Zuschauer ein besonderes, einmaliges Erlebnis.

      Die Ansprüche unserer zahlreichen Besucher an die Laiendarsteller sind durch Film und Fernsehen, aber nicht zuletzt durch die eigenen Erfolge der vergangenen Jahre stark gestiegen. Dieser Herausforderung stellen sich die Spieler Jahr für Jahr aufs Neue mit Begeisterung und Liebe zur Sache.

      Das war für mich Grund genug, die Frage unseres Ehrenspielleiters, Herbert Ramoser, ob ich sein Amt übernehmen wolle, mit "Ja" zu beantworten.

      Für diese Aufgabe sollen mir 3 Säulen als Wegweiser dienen:
      · die über 200 jährige Traditon des Spiels zu bewahren,
      · die Liebe zum Spiel zu vermitteln und
      · Ihnen, den Zuschauern, ein Feuerwerk der Gefühle zu präsentieren.

      Viele Hände müssen zusammenarbeiten, damit unser Spiel gelingt.
      Und der Lohn?
      Ihr Applaus.

      Markus Krug

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